Haupinhalt

Staumanagement 2025: Massnahmen bis zur Öffnung des Gotthardpasses

1. April 2025

Wie in den Vorjahren setzt die Arbeitsgruppe Staumanagement Uri vor Beginn des Osterreiseverkehrs fünf bewährte Massnahmen in Kraft. Die Massnahmen gelten vom 4. April 2025 bis zur Öffnung des Gotthardpasses, die für Mitte Mai 2025 vorgesehen ist.

Der Reiseverkehr auf der Autobahn A2 in Richtung Süden nimmt in Uri seit Jahren zu. Die Folge sind kilometerlange Staus auf der A2, die Auswirkungen auf die Kantonsstrassen haben, weil diese als Ausweichroute benutzt werden. Seit 2023 kümmert sich unter der Leitung der Sicherheitsdirektion Uri, der Baudirektion Uri und dem Bundesamt für Strassen ASTRA eine Arbeitsgruppe Staumanagement Uri um die Problematik. Die Gruppe hat 2023 und 2024 diverse Massnahmen erarbeitet, um die Staubildung zu verringern und den Verkehrsfluss auf den betroffenen Strassen zu optimieren.

2025: Massnahmen werden beibehalten
Die Arbeitsgruppe Staumanagement Uri hat die Massnahmen 2024 analysiert. Die Analyse hat ergeben, dass die Massnahmen funktioniert haben und der Ausweichverkehr auf der Kantonsstrasse verringert werden konnte. In Absprache mit den betroffenen Gemeinden des Urner Oberlands und Urserntals sowie dem ASTRA gelten vom 4. April 2025 bis zur Öffnung des Gotthardpasses Mitte Mai 2025 die gleichen fünf Massnahmen wie 2024.

Massnahme 1: Die Einfahrt in Göschenen ist ab drei Kilometern Stau geschlossen. Die Barriere bei der Autobahneinfahrt Göschenen in Richtung Süden bleibt bei Stau ab drei Kilometern zu. Die Massnahme reduziert den Ausweichverkehr auf der Kantonsstrasse von Erstfeld bis Wassen/Göschenen.

Massnahme 2: Die Einfahrt in Wassen ist ab drei Kilometern Stau geschlossen. Die Autobahneinfahrt Wassen in Richtung Süden ist bei einem Stau ab drei Kilometer Länge nicht mehr passierbar. Die Massnahme bewirkt, dass die Fahrt nach Süden ab Amsteg nur noch über die Autobahn A2 möglich ist und der Ausweichverkehr auf der Kantonsstrasse zwischen Amsteg und Wassen verunmöglicht wird.

Massnahme 3: Öffnungsfenster bei der Einfahrt Göschenen. Bei einer Staulänge ab drei Kilometern und bei geschlossenen Einfahrten in Göschenen und Wassen wird die Einfahrt in Göschenen viermal für jeweils 15 Minuten geöffnet: 06.45 - 07.00 Uhr, 08.15 - 08.30 Uhr, 17.15 - 17.30 Uhr, 18.45 - 19.00 Uhr. Diese Massnahme erreicht, dass Einheimische, Arbeitnehmende und Feriengäste die Einfahrt in Richtung Süden benutzen können.

Massnahme 4: Temporeduktion auf der Autobahn A2. Ab acht Kilometer Staulänge wird die Geschwindigkeit auf der Autobahn A2 zwischen Altdorf und Amsteg auf 80 km/h reduziert. Diese Massnahme verfolgt das Ziel, den Reiseverkehr in Richtung Süden zu verlangsamen, die Belastung der Urner Strassenträger zu senken und das Unfallrisiko bei auftretenden Stauenden zu reduzieren.

Massnahme 5: Ausfahrtsdosierungen in Erstfeld und Amsteg. Die Ausfahrtsdosierungen werden wie in den letzten beiden Jahren je nach Belastung der Kantonsstrasse vorgenommen.

Rückfragen von Medienschaffenden beantwortet Werner Gnos, Stv. Chef Bereitschafts- und Verkehrspolizei, heute Dienstag, 1. April 2025, zwischen 13.30 und 14.30 Uhr.
Telefon +41 41 886 81 27, E-Mail gnos.werner@ur.ch

 

.
Um die Stausituation auf der A2 bis zur Öffnung des Gotthardpasses zu verbessern und den Ausweichverkehr zu reduzieren, gelten ab 4. April 2025 fünf Massnahmen.
 
.
Bild Baudirektion Uri